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Was sind Affirmationen? – 6 Grundlagen

Was sind Affirmationen?
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Wenn du auf den Begriff der Affirmationen gestoßen bist, hast du dich bestimmt mit dem Thema der Subliminals oder der Selbstheilung auseinandergesetzt. Doch was sind Affirmationen und welche Bedeutung haben diese?

Was sind Affirmationen? – Definition

Was sind Affirmationen? – Affirmationen sind klar und einfach formulierte Sätze, welche eine Aussage, Handlung oder Situation positive beschreiben. Sie sind ein einfaches und wirkungsvolles psychologisches Werkzeug, mit dem die Fähigkeit, unser Verhalten systematisch und zielgerecht zusteuern, unterstützt wird.

Man versucht mit Affirmationen (aus dem Lateinischen für Bejahung, Versicherung) Blockaden zu lösen, Störungen und überholte, festgefahrene und hindernde Gedankenstrukturen zu entfernen. Es wird also versucht von „ich bin zu dick!“, zu „ich bin, wie ich bin, und das ist auch gut so!“, zukommen und ein neues positives und befreiendes Gedankenmuster zu schaffen.

Bei Affirmationen wird von der These gebrauch gemacht, dass unsere Gedanken auch unsere biologischen Prozesse und chemischen Abläufe in unserem Körper beeinflussen. Die Annahme ist also, wenn du immer negativ denkst, wirst du auch deinen Körper negativ beeinflussen. Dies gilt aber auch umgekehrt, also, wenn du immer positiv denkst, wirst du deinen Körper auch positiv beeinflussen.

Der Übeltäter, dein Gehirn!

Du hattest bestimmt schon einmal in deinem Leben eine Situation, welche dich einfach überfordert hat. Sei es, weil du zu viele Termine hattest und du nicht mehr wusstest, wie du alle Termine wahrnehmen sollst oder weil du Probleme mit deinem Selbstwertgefühl hattest. Natürlich gibt es unzählige solcher Beispiele.

Leider ist das normal, da unser Gehirn sich lieber auf gefahren und negative Dinge fokussiert, anstatt auf die schönen Dinge des Lebens. Dies kann zu einem gewissen Teil nützlich sein, da man auf Gefahren aufmerksam gemacht wird, aber es ist auch ziemlich bedrückend. Hat unser Gehirn erst mal etwas entdeckt, rückt es in den Mittelpunkt unserer Gedanken, auch wenn es sich nur um eine Kleinigkeit handelt.

Um das Unnötige fokussieren auf schlechte Dinge, Gedanken oder Situationen zu bekämpfen, wurde das Konzept der Affirmationen entwickelt. Es kann bei der Frage, „was sind Affirmationen?“ auch von Blockaden-Entferner gesprochen werden.

Bist du pessimistisch oder optimistisch?

Um Affirmationen optimal zu nutzen, ist es von Vorteil, sich darüber im Klaren zu sein, ob man ein Pessimist oder ein Optimist ist. Denn es geht bei Affirmationen schließlich darum, schlechte Denkweisen zu „überschreiben“.

Dr. Evelin Fräntzel, Persönlichkeitscoach, gibt den Tipp, erst einmal in sich herein zu horchen, um festzustellen, welche der beiden Glaubenssätze man angehört. Sie schreibt dazu: „Wenn Sie sich zuhören, werden Sie leicht ihre ganz persönlichen Blockaden und Beschränkungen heraushören. Es sind diejenigen Sätze, die dafür Sorge tragen, dass Sie sich genau dort befinden, wo Sie gerade sind. Sie bestimmen ihr tagtägliches Erleben und formen ihr Leben, weil sie ihre Überzeugungen und Einstellungen und ihren Glauben spiegeln.“

Oftmals merken Menschen selber nicht, wie sie denken, sei es positiv oder negativ. In Kindheitsjahren werden wir stark von unseren Eltern und unserem Umfeld beeinflusst, sodass wir gar nicht darüber nachdenken, ob wir jetzt eine grundlegend positive oder negative Einstellung haben. Wir übernehmen es einfach.

Sollte dir eine eher pessimistische Grundhaltung bei deinen Freunden und Eltern auffallen, so hast du diese höchstwahrscheinlich selber übernommen, ohne es zu merken.

Was sind Affirmationen?

Wann kann ich Affirmationen anwenden?

Für die Anwendung von Affirmationen musst du auch bereit sein, etwas an deinem Leben zu ändern. Nur so kannst du zu dem werden, was du dir vorstellst und wünschst.

Jedoch müssen die Affirmationen auch zu deinen Problemen passen. Daher ist es wichtig, sich selber gut zu kennen und seine eigenen Probleme zu erforschen.

Du kannst auch schon existierende Affirmationen benutzen und ggf. abwandeln. Weiter kannst du dir auch eigene Affirmationen erstellen, wichtig ist nur, dass sie für dich stimmig sind und du mit ihnen klar kommst.

Affirmationen in Subliminals

In Subliminals, was unterschwällig bedeutet, werden auch Affirmationen benutzt. Für den Erfolg von Subliminals ist es von großer Wichtigkeit, dass die Affirmationen eine gute Qualität haben.

Subliminals sind meist Audio-Dateien, welche Affirmationen in einen für das menschliche Ohr nicht hörbare Frequenz verschieben. Ihnen wird nachgesagt, dass Unterbewusstsein mithilfe von Affirmationen positiv zu beeinflussen und zwar nur durch das Hören dieser Subliminals.

Du möchtest mehr über Subliminals erfahren? Lies dir unsern Artikel dazu durch.

Was muss ich bei Affirmationen beachten?

Bei der Auswahl oder der Kreation von Affirmationen solltest du folgende Dinge beachten:

  • Eine Affirmation drückt immer ein positives Ziel aus.
  • Verneinungen sind tabu! Z.b. Sage nicht „Ich nehme nicht mehr zu“, sondern „Ich nehme ab“.
  • Sie sollte möglichst konkret sein: „Ich mache jeden Tag für 30 Minuten Sport“
  • Sie ist in der Gegenwart formuliert: „Ich bin pünktlich. Ich lasse andere nicht mehr auf mich warten.“
  • Die Affirmation ist nicht zögerlich, sie kommt ohne könnte, sollte etc. aus. Nicht: „Ich sollte weniger Überstunden machen“, sondern „Ich mache weniger Überstunden“.

Affirmationen sind keine Wunderheilmittel

Was sind Affirmationen? – Bei Affirmationen geht es darum, negatives Denken durch positives Denken zu überschreiben. Hierbei solltest Du aber darauf achten, die Welt dir nicht krampfhaft schön zu reden, sondern dich Schritt für Schritt von deinen pessimistischen Gedanken zu lösen.

Bei krankhaft pessimistischen Gedanken solltest du einen Arzt aufsuchen.

Was sind Affirmationen? – Geschichtliches

Dr. Phineas Parkhurst Quimby – Vater des neuen Denkens (* 16. Februar 1802 in Lebanon, New Hampshire; † 16. Januar 1866 in Belfast, Maine)

Was sind Affirmationen? – Dr. Phineas Parkhurst Quimby fand heraus, dass jeder Mensch durch Affirmationen sein Denken verändern kann. Er ging weiter davon aus, dass schlechte Gedanken die Ursache für viele Krankheiten sind. Da viele Krankheiten auf der mentalen Ebene entstehen, können diese auch auf mentaler Ebene geheilt werden.

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