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Was sind Autosuggestionen? – 14 Beispiele

Was sind Autosuggestionen?
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Was sind Autosuggestionen? – Autosuggestion (=griechisch-lateinisch: Selbstbeeinflussung) bezeichnet den Prozess, mit der Du dein Unterbewusstsein auf etwas „Erwünschtes“ programmieren kannst. Dies wird durch die Benutzung von Selbst- Affirmationen oder Selbst- Hypnose erreicht, was als Selbstbeeinflussung der Psyche angesehen werden kann.

Die Geschichte von Autosuggestionen

Der französische Apotheker Emile Coué (1857-1926) entdeckte im 19. Jahrhundert, dass zu der erfolgreichen Behandlungen von Krankheiten nicht nur die Medikamente eine Rolle spielten.

Er hatte einen Kunden, bei dem der Arzt nicht weiterwusste und auch Coué wusste nicht weiter. Schweren Herzens mischte er dem Kunden eine wirkungslose Kräutermischung zusammen und übergab sie ihm. Zu seinem Erstaunen stellte Coué fest, dass der besagte Kunde nach kurzer Zeit wieder gesund war.

Er erkannte, dass die gedankliche Selbstbeeinflussung (Autosuggestion) der Erkrankten entscheidend zur Heilung beitragen kann. Nach Coué kann jeder Mensch sein seelisches und körperliches Wohlbefinden durch das Lenken von den eigenen Gedanken verbessern. Dazu entwickelte er die Autosuggestionslehre.

Was sind Autosuggestionen?

Was sind Autosuggestionen? – Wie schon erwähnt bezeichnet der Begriff „Autosuggestion“ den Prozess der Selbstbeeinflussung, mit welchem versucht wird, die Seele oder den Körper zu heilen. Dies wird durch die Verwendung von Affirmationen und Hypnose erreicht.

Autosuggestionen sind auch ein Bestandteil von mental und autogenen Training. Durch ständige Wiederholung werden die Wünsche und Ziele in deinem Unterbewusstsein gefestigt, weiter noch, sie werden Teil deines Denkens.

Wenn für dich positives Denken durch Autosuggestion zur Überzeugung wird, ist für dich der Grundstein für eine weitere positive Veränderung in deinem Leben gelegt.

Autogenes Training findet auch in der Psychologie Anwendung und ist in der Wirkung auch wissenschaftlich belegt! (PDF) Meisten werden Kurse in denen die Anwendung von Autosuggestion gelehrt wird sogar von den Krankenkassen unterstützt.

Was sind Autosuggestionen?

Experiment zur Wirksamkeit von Autosuggestionen

Stell dir vor, du hast eine wunderschön gelbe und saftige Zitrone vor dir liegen. Du nimmst diese in die Hand und riechst an ihr. Du kannst so ihr säuerliches Aroma wahrnehmen. Als Nächstes schneidest du sie vor dir in zwei Hälften. Der Zitronensaft quillt aus ihr heraus und du nimmst sie wieder in die Hand und riechst an der saftigen Zitrone. Du kannst nun die Saure noch besser wahrnehmen. Zu guter Letzt beißt du ohne Scheu in die Zitrone herein.

Nachdem du dir das alles bildlich vorgestellt hast, solltest du folgende Dinge festgestellt haben:

  1. In deinem Mund wurde mehr Speichel produziert
  2. Du hast dein Gesicht verzogen

Du kannst also sehen, dass noch mehr hinter deinen Gedanken steckt. Wenn du weißt, wie du diese für dich nutzen kannst, hast du einen Vorteil gegenüber vielen Menschen. Du hast die Chance, deine seelische und körperliche Gesundheit zu verbessern.

Wie kann man Autosuggestionen anwenden?

Was sind Autosuggestionen und wie kann man dieses Anwenden? – Bei Autosuggestionen geht es darum, aktive dein Glauben zu verbessern und nicht naive Tagträume zu haben. Darüber hinaus müssen Autosuggestionen wie Affirmationen über täglich über mehrere Wochen angewendet werden, damit sie ihre positive Wirkung entfalten.

Sie funktionieren auch ähnlich wie das Gesetz der Resonanz.

Du musst dich auf andere Realitäten und Möglichkeiten einlassen und diese nicht blockieren. Es fängt damit an, das negative Denken nach und nach abzulegen. Versuche jedes Mal, wenn dir ein negativer Gedanke kommt, darüber nach zu denken, ob diese Situation wirklich so schlecht ist.

Für die praktische Anwendung kannst du dir die Autosuggestionen:

  • bildlich Vorstellen
  • dir selber aufsagen
  • sie in deinem Kopf aufsagen

Autosuggestionen sind in jedem Lebensbereich anwendbar.

Beispiele für Autosuggestionen von Dr. Erich Rauch

Was sind Autosuggestionen? – Dr. Erich Rauch, ein österreichischer Arzt, arbeitete jahrzehntelang in seiner Klinik mit den Erkenntnissen von Coué. Die nachfolgenden Beispiele wurden von ihm formuliert:

  • Autosuggestionen bei Selbstzweifeln, mangelndem Selbstvertrauen
    • Das ist leicht.
    • Ich bin stärker.
    • Ich kann es.
    • Ich schaffe es.
    • Alles wird besser und besser – alles wird gut.
  • Autosuggestionen bei Schlafstörungen
    • Ich schlafe leicht ein und schlafe gut durch.
    • Ich schlafe ganz ruhig und fest.
  • Autosuggestionen bei Reizbarkeit, Jähzorn
    • Ich bin gelassen, beherrscht und guter Laune.
    • Ich begegne meinen Mitmenschen fröhlich und mit Verständnis.
    • Ich bin ausgeglichen.
    • Ich gehe mit Gelassenheit und Zuversicht in den neuen Tag.
  • Autosuggestionen bei Nervosität
    • Ich stehe immer mehr über den Dingen des Alltags.
    • Ich bin allem gewachsen.
    • Ich bin gelassen, ruhig und frei.

4 Tipps für die perfekte Anwendung von Autosuggestionen

Damit du Autosuggestionen auch perfekt für dich anwenden kannst, habe ich dir noch eine Liste von Tipps zusammen gestellt, die dir dabei helfen.

  1. Die Autosuggestionen sollten in der Ich-Form formuliert werden
  2. Nur positive Formulierungen erzielen auch eine positive Wirkung. Achte darauf, dass du keine Verneinungen wie z.B. nie, niemals, nicht, kein oder aber verwendest
  3. Denke und spreche am besten nicht über das krank sein
  4. Trainiere regelmäßig deine positiven Glaubenssätze

Wusstest du, dass Autosuggestionen auch in Subliminals Anwendung finden? Wenn dir die Entwicklung und das Trainieren selber zu anstrengend sind, kannst du auch auf Subliminals zurückgreifen. Mit ihnen kannst du teilweise sogar schnellere Erfolge erzielen, da in ihnen mehrere Techniken vereint werden.

Du möchtest mehr über Subliminals erfahren? Dann ließ dir unseren Artikel zu diesem Thema durch.

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