Meditationsraum einrichten – 5 außergewöhnliche Tipps

Meditationsraum einrichten
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Übersicht

Meditationsraum einrichten – Deine ganz persönliche Wohlfühl- und Entspannungsoase für deine Meditation kannst du ganz einfach bei Dir zuhause einrichten. Dabei sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ob die Farbgestaltung deines Mediationsraumes, Deko, Accessoires, Düfte und Musik – wir zeigen Dir wie es geht!

Meditationsraum einrichten – Wie geht das am besten?

Es gibt keine festen Vorgaben, wie du deinen Meditationsraum gestalten solltest. In erster Linie solltest Du dich wohlfühlen, weswegen es unerlässlich ist deinem Raum eine eigene Note zu verleihen. Dennoch kannst du deinen Meditationsraum nach gewissen Stilrichtungen oder auch ganz spirituell gestalten. Wir zeigen dir welche Farben sich für deinen Meditationsraum eignen und welche Must-Haves nicht fehlen dürfen!

Stilrichtungen für deinen Meditationsraum!

Du kannst die nachfolgenden Stile als Anregung ansehen, ergänze jedoch immer mit deinem persönlichen Touch.

1. Orientalischer Stil

Der Ursprung von Yoga und Meditation stammt aus Indien, wo Patanjali das Yoga-Sutra verfasst hat. So ist es naheliegend seinen Meditationsraum orientalisch zu gestalten. In Indien leben viele Hindus. Sie verehren Götter wie Vishnu, Shiva und Krishna. Populär ist auch die Elefantengottheit Ganesha, der sowohl im Buddhismus als auch im Hinduismus vertreten ist.

Du kannst dir deinen eigenen kleinen Altar mit Figuren aus Messing und Bildern dieser Gottheiten gestalten. Oftmals findest du Abdrucke dieser Götter auf Tüchern oder Leinen. Außerdem bietet dein Altar Platz für einen Räucherstäbchenhalter oder einen Diffuser. Weitere Tipps wie du deinen Altar gestalten kannst findest du untern!

Der orientalische Stil lebt außerdem davon viele bunte Farben, Muster und Materialien zu kombinieren. Dabei sind typische Farben Lila, Rot, Orange, Gelb, Gold, Petrol und Türkis. Die Farbe Gold kann durch einzelne Elemente in Szene gesetzt werden, z.B. eine kleine Lampe die golden scheint oder eine Tibetische Klangschale.

Außerdem sollten mehrere kleine Lichtquellen, z.B. Hängelaternen aus buntem Glas mit goldenem Rahmen, statt einer großen Deckenlampe verwendet werden. Dies macht den Raum insgesamt gemütlicher und stimmungsvoll.

Beim Orientstil werden Materialien aus Holz und Stoff kombiniert. Kleine Kissen sind neben deinem Meditationskissen unerlässlich. Diese kannst du gerne mit verschiedenen Muster und Farbtönen kombinieren! Ein Holztisch dient dir zur Gestaltung deines Altars.

Auch Grünpflanzen dürfen in deinem Meditationsraum nicht fehlen – hierfür bietet sich eine Zimmerpalme an. Sie sorgen nicht nur für mehr Sauerstoff, sondern verleihen deinem Raum ein Urlausbsfeeling, sodass du noch besser entspannen kannst. Wenn du nah an dem Ursprung bleiben möchtest, dann solltest du so deinen Meditationsraum einrichten.

2. Feng Shui

Feng Shui steht dafür Blockaden zu lösen und die Energien fließen zu lassen – somit harmoniert dieser Stil perfekt mit dem Grundgedanken des Yoga: räumliche Ordnung schafft ein inneres Gleichgewicht

Bei diesem Einrichtungsstil solltest du minimalistich und geordnet vorgehen. Feng Shui beginnt mit der Auswahl des richtigen Raumes für deine Meditation – dieser sollte ruhig gelegen sein. Als Wandfarben werden Beige- und Blautöne nach der daoistischen Harmonielehre empfohlen.

Wähle bei dem einrichten deines Meditationsraumes Deko-Elemente bewusst und sparsam aus. Diese können in orange und rot gestaltet sein. Als Wanddekoration werden ruhige Motive, wie Mandala, bevorzugt. Die Lichtquellen sollten warm und dimmbar sein. Ein Spiegel kann an passender Stelle aufgehängt werden, denn dieser spiegelt die fließende Energie deiner Praxis wider. Grünpflanzen mit rundlichen Blättern fördern dein Chi.

3. Boho Chic und Bali

Du willst in deinem Meditationsraum auf religiöse Details verzichten und verbindest dein Meditationsritual mit einem Insel-Retreat? Dann ist der Bali-Stil das Richtige für dich!

Bali ist eine indonesische Insel im indischen Ozean. Als Reiseziel für Yoga- und Meditations-Retreats ist Bali in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Neben tropischem Grün und Türkis sind vor allem helle Brauntöne im Fokus dieses Stils. Es wird viel auf Natürlichkeit und Naturmaterialien gesetzt. So kannst du mit Makramees die Wände deines Meditationsraums zieren.

Bei dem Meditationsraum einrichten setzten Kleine Hocker und eine Hängeleuchte aus Rattan deinen Boho-Stil in Szene. Zusätzlich gibt es Wandspiegel aus Rattan in Form einer Sonne. Als Double zu deinem Meditationskissen kannst du einen Sitz-Puff aus geflochtenem Baumwoll-Makramee verwenden. Durch das natürliche Braun wird deinem Raum Wärme verliehen.

Eine sattgrüne Pflanze wie die Strelitzia Nicolai (Baumstrelizie), Monstera Deliciosa (Affenblatt) oder ein Philodendron darf ebenfalls nicht fehlen, damit du dich rundum wohl fühlst. Pampasgras verleiht dem ganzen eine federleichte Atmosphäre. Abgerundet wird dein Meditationsraum durch den Kontrast eines Wandteppichs oder Tüchern in natürlichen Grüntönen.

Welche Farben sind gut in einem Meditationsraum? – Meditationsraum einrichten

Dein Meditationsraum fungiert als deine persönliche Ruheoase und sollte farblich auf deine Bedürfnisse und deine Stilrichtung angepasst sein. Für die Wände sollte eine ruhige, helle, warme Farbe gewählt werden, z.B. Beige oder Sandfarben. Auf schrille (neon-)Farben hingegen sollte verzichtet werden, da sie deinen Geist zu sehr ablenken.

Möchtest du bei dem Meditationsraum einrichten etwas aufregendes probieren, kannst du eine Wandseite mit einer Tapete in gespachtelter Goldoptik verzieren. Scheint die Sonne darauf, wird es dich an einen warmen, entspannten Sonnenuntergang im Paradies erinnern. Ein Pastelgrün beim Boho-Stil ist ebenso nicht verkehrt.

Deko und Accessoires stellen Details dar, die du jederzeit an deinen Geschmack anpassen kannst. Diese dürfen gerne Farbenfroh und bunt gemischt sein- wie es dir gefällt! Hier gilt: nutze so viele Dekostücke wie du magst, aber übertreibe es nicht!

Im Fokus deines Meditationsraumes steht immer noch das Meditieren oder Praktizieren von ruhigen Yoga-Einheiten, bei denen du genügend Bewegungsfreiheit haben solltest. Außerdem ist es wissenschaftlich erwiesen, dass der Geist sich besser fokussieren kann, wenn der Raum aufgeräumt und minimalistisch eingerichtet ist.

Wie soll die Beleuchtung in einem Meditationsraum sein? – Meditationsraum einrichten

Meditationsraum einrichten – Um eine gemütliche Atmosphäre in deinem Meditationsraum zu schaffen solltest du auf ein zentrales Deckenlicht verzichten. Verwende bei dem einrichten des Meditationsraumes stattdessen einige indirekte Lichtquellen, wie Wandleuchten, Teelichter, Lichterketten, Kerzen und Laternen. Wandleuchten gibt es in diversen Ausführungen.

Buddha im Kerzenschein

Zu empfehlen sind Leuchten mit warmem Licht oder rötlichem Glas, sodass das Zimmer in ein warmes orange getaucht wird. Einen weiteren Pluspunkt bieten dimmbare Lampen. Marokkanische Hängelaternen bringen Farbe und Abwechslung in deinen Raum und verleihen ihm ein orientalisches Flair.

Welche Düfte eignen sich für einen Meditationsraum? – Meditationsraum einrichten

Meditationsraum einrichten – Da du beim Meditieren in dich kehrst und dich fokussierst, sollte der Duft nicht zu aufdringlich sein. Dennoch solltest du nur Gerüche verwenden, die dir gefallen und dem Zweck deiner Meditation dienen. Weihrauch und ätherische Öle bieten sich hierfür in unterschiedlichen Formen an. Lavendelöl kannst du für eine Meditation vor dem Schlafengehen verwenden.

1. Räucherstäbchen

Bestimmt kennst du das Gefühl, wenn du einen spirituellen Laden im Urlaub betrittst. Du nimmst fernöstliche Gerüche wahr. Das Räuchern ist in vielen Kulturen Tradition, so auch im Bereich der Meditation. Viele Räucherstäbchen haben Weihrauch als Basis und sind mit Duftnoten von Rose bis hin zu Sandelholz und Vanille versetzt. Bei dem Meditationsraum einrichten solltest du daher auch nicht auf Räucherstäbchen verzichten.

Meditationsraum Räucherstäbchen

Dabei wird zwischen indischen, japanischen und tibetischen Räucherstäbchen unterschieden – Unterschied ist immer der Träger auf den der Duft gegeben wird (z.B. ein Holzstäbchen oder eine feste Paste). Die Stäbchen brennen etwa 30 bis 45 Minuten. Um sicherzugehen kannst du dir einen Halter aus Holz für die Stäbchen besorgen. Diese Unterlage verhindert das Anbrennen und fängt die abfallende Asche auf.

2. Weihrauchblöcke

Daneben existieren auch Aroma-Weihrauchblöcke, die auf eine Kupferplatte oder in ein Stövchen mit Prozellanschale gelegt werden. Ein geruchsneutrales Teelicht wärmt von unten und die Aromastoffe verflüchtigen, sodass sich ein wohltuender Geruch in deinem Meditationsraum ausbreitet.

Weihrauchblöcke sind weniger verbreitet als Räucherstäbchen, aber dennoch eine effektive Methode bei dem Einrichten deines Meditationsraumes. Du bekommst sie im Internet oder in einem Aromaladen.

3. Diffuser

Es gibt Aroma-Diffuser in verschiedenen Designs, z.B. in Holzoptik, Steinoptik oder schlichtem weiß. Sie dienen dazu ätherische Öle zu verdampfen und sind deshalb für unsere Gesundheit unbedenklich. Es sollten immer hochwertige ätherischen Öle verwendet werden, um einen natürlichen und angenehmen Duft zu haben.

Die Aromaöle gibt es in vielen verschiedenen Duftrichtungen und passend zu den Jahreszeiten. Du kannst diese nach deinen Vorlieben auswählen – ob Sandelholz, Rose, Lavendel, Kiefer oder Eukalyptus.

Welche Klänge eignen sich für deine Meditation? – Meditationsraum einrichten

Manche Meditierenden bevorzugen Stille, andere jedoch brauchen Klänge und Geräusche im Hintergrund, um alles um sich herum ausblenden zu können. Auch selbst gesungen Mantras stellen eine Form der Meditationsklänge dar. Sehr schnelle, laute bzw. schrille Musik ist nicht zu empfehlen, da sie ablenken und innerlich aufwühlen können.

Dahingehen eignen sich Naturgeräusche oder ruhige Melodien ohne Text. Wenn du deinen Meditationsraum einrichten möchtest und dazu noch etwas für die Akustik tun möchtest, eignet sich ein Zimmerbrunnen. Dieser bringt Natur in deinen Raum.

Das Plätschern von Wasser wirkt auf viele Menschen beruhigend und und kann dabei helfen unseren Geist zu öffnen und ihn auf die Meditation vorbereiten.

Instrumente wie die tibetische Klangschale können durch ihren Klang und die Vibration heilsam sein. Diese gibt es in unterschiedlichen Größen, wonach sie auch unterschiedliche Klänge und Lautstärken geben. Sie hallen einige Zeit nach und können so bei einer kurzen Meditation eingesetzt werden. Ebenso kann Sie der Meditationseinheit einen Rahmen geben, wenn sie zu Beginn und Ende angeschlagen wir.

Bei einer geführten Meditation ist oftmals schon eine Hintergrundmusik integriert. Falls nicht, kannst du deine eigene Playlist z.B. auf Spotify zusammenstellen und über einen Lautsprecher der eine Musikbox hören.

Ebenso gibt es Klangmeditationen mit Meeresrauschen oder Vogelgezwitscher. Aus eigener Erfahrung empfehle ich die Playlists „Yoga Electronica“, „Peaceful Meditation“ oder „Heilende Klänge des Ayurveda“. Es gibt für verschiedene Musikgeschmäcker eine passende Playlist.

Welche Must-Haves brauchst du in deinem Meditationsraum? -Meditationsraum einrichten

Du kannst deinen Meditationsraum mit verschiedenen Accessoires und Zubehör „aufpimpen“. Damit dein Raum nicht zu schlicht wird, solltest bei dem einrichten deines Meditationsraumes die folgenden Must-Haves beachten.

Altar & Co.

Ein Altar ist aus religiöser und spiritueller Sicht ein wichtiges Element in einem Meditationsraum, da so ein fester Bezugspunkt im Raum besteht.

Du kannst deine Einrichtung so gestalten, dass sie in Richtung des Altars ausgerichtet ist und du mit Blick auf den Altar meditieren kannst. Bei dem Meditationsraum einrichten kannst du einen einfachen Holztisch zu einem Altar umfunktionieren, indem du mit einem farbigen Tuch eine Unterlage schaffst.

Auf dem Altar können Bilder von (hinduistischen/ buddhistischen) Gottheiten oder Figuren aus Messing ihren Platz finden, insofern du dich spirituell mit der Bedeutung dieser Gottheiten verbunden fühlst. Wenn du ein Buch über Meditation oder Yoga hast, kannst du dieses dekorativ aufstellen.

Spiritituelle Figur

Zusätzlich kannst du deine tibetische Klangschale hier aufbewahren. Räucherstäbchen, Diffuser oder Stövchen finden ebenso Platz. Zu deiner Sicherheit solltest du brennende Teelichter und Räucherstäbchen im Auge behalten können. Wenn du ein Buch über Meditation oder Yoga hast, kannst du dieses dekorativ aufstellen.

Die Wand über bzw. hinter dem Altar kann mit einem schlichten Wandteppich oder Tuch verziert sein. Denkbar ist auch ein Leinengemälde von Szenen aus Patanjalis Yogasutra. Hast du eine größere (Buddha) Figur kannst du diese auf dem Boden neben deinem Altar platzieren. Eine Grünpflanze bringt Frische und Natur in den Raum.

Meditationskissen

Was darf bei dem Meditationsraum einrichten nicht fehlen? Natürlich ein Meditationskissen! Es ist speziell gefertigt für die aufrechte Sitzhaltung während der Meditation.

Es sollte deshalb nicht zu einem beliebigen Kissen gegriffen werden, da deine Haltung sonst nicht stabil ist und dein Rücken sich rundet. Die aufrechte Sitzhaltung ist sehr wichtig, um die Rückenmuskulatur zu stärken und Rückenschmerzen vorzubeugen!

Yoga Klötze

Wir sitzen immer häufiger im Alltag und auch auf der Arbeit – um Haltungsschäden zu vermeiden sollte unser Rücken beachtet werden. Dies kann gut mit einer Meditationseinheit kombiniert werden.

Für die Wohlfühlatmosphäre kannst du natürlich zusätzlich Kissen in deinem Raum platzieren. Diese kannst du dann als Unterlage für deine Schlussentspannung, das Shavasana, nach deiner Yogaeinheit verwenden.

Yogamatte & Co.

Möchtest du deinen Meditationsraum auch für deine Yoga-Praktiken nutzen oder im Liegen meditieren? Dann solltest du bei dem Meditationsraum einrichten eine rutschfeste Yogamatte anschaffen, um deine Asanas sicher auszuüben.

Diese gibt es in vielen Farben und Größen – ganz individuell. Dabei kannst du die Farbe deiner Matte dem Stil deines Zimmers anpassen. Die Matten lassen sich leicht einrollen und zur Seite stellen, wenn du mehr Platz für deine Meditation benötigst.

Yogamatten

Für manche Asanas, wie z.B. das Trikonasana, sind Yogaklötze aus Kork oder Hartschaum eine große Hilfe. Sie sind stabil, sodass du dich auf diesen abstützen kannst.

Für das anschließende Dehnen empfiehlt sich ein Yogagurt oder Theraband. Ein Faszienball dient dem Dehnen bzw. Massieren gezielter Stellen. So kannst du z.B. deine Fußsohle mit dem Ball massieren und dehnen, was Krämpfen der Plantarfaszie entgegenwirkt.

Du möchtest wissen wie man richtig Meditieren lernt? Dann ließ dir unseren Artikel zu diesem Thema durch.

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2 Kommentare zu „Meditationsraum einrichten – 5 außergewöhnliche Tipps“

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